Das vordere Knieschmerz Syndrom

04.11.2013

Die Therapie des vorderen Knieschmerzsyndroms richtet sich grundsätzlich nach der Ursache der Beschwerden. Eine genaue klinische und bildgebende Analyse der auslösenden Pathologie ist dementsprechend Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Therapie (Becher et al. 2013).

 

Die konservative Therapie nimmt dabei eine herausragende Stellung ein; insbesondere dann, wenn keine eindeutige intraartikuläre Pathologie als Ursache der Beschwerden vorhanden ist. Ein konsequent durchgeführtes konservatives Therapieprogramm kann nach Literaturangaben in 70-98% der Fälle zu einem vollständigen Rückgang der beklagten Knieschmerzen führen. Die Compliance der Patienten spielt für den Behandlungserfolg konservativer Maßnahmen selbstverständlich eine wichtige Rolle und sollte entsprechend vor Einleitung operativer Maßnahmen kritisch betrachtet werden.

 

Die meisten operativen Techniken stellen rekonstruktive Verfahren mit dem Ziel einer Rezentrierung der Gelenkpartner (Realignment) und Behandlung der Folgen der vorbestehenden Instabilität (z.B. Knorpeltherapie) dar.

Im Laufe der Jahre wurde eine Vielzahl von Operationstechniken beschrieben. So existieren allein zur operativen Behandlung chronisch rezidivierender patellofemoraler Luxationen mehr als 100 Verfahren. 


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